Wie gut sind konventionelle Krebsheilmethoden?

Walter Last

Schon lange wird zum Thema Krebs geforscht. Erhebliche finanzielle Mittel wurden aufgewendet, die zu verbesserten Erkenntnissen und vor allem zu brauchbareren, nebenwirkungsärmeren Therapien für die Betroffenen hätten führen müssen.
Wie sieht jedoch die Realität aus?
Wie gut funktionieren die heute üblichen Therapien im Vergleich zu gestern?
Wie wirksam sind Operationen bei Krebs?
Wie wirksam ist Strahlentherapie oder Chemotherapie im Vergleich zu natürlichen Therapien?

Dazu ein paar Aussagen:
Der Erfolg von Krebstherapien wird daran gemessen, wie neue Behandlungsmethoden im Vergleich zu altbekannten Methoden wie z.B. Operation abschneiden. Üblicherweise wird die Erfolgsquote nicht mit unbehandelten oder mit natürlichen Methoden behandelten Patienten verglichen. Dieses Vorgehen erscheint nicht wissenschaftlich, weil nicht vollständig.

Manchmal werden Vorsorgemaßnahmen befürwortet weil Krebsvorstufen entfernt werden, die nie zu Krebs geworden wären, wenn man sie in Ruhe gelassen hätte. Die Vorsorge wird als positiv gewertet, weil etwas entfernt wurde, was kein Krebs war, aber als Krebs gewertet wurde und so die Statistik positiv beeinflusst hat.

Forscher halten es für ungünstig damit fortzufahren 70% der Brustkrebspatientinnen durch Operationen zu verstümmeln (Br Med J 1,6007 439-442 21.2.1976). Es gibt keinen belegten Zusammenhang daß eine frühzeitige Operation das Überleben positiv beeinflusst. Wenn Patienten dies wüssten würden sie die Operation verweigern (Lancet 1,8163 306 9.2.1980).

Trotz verschiedener Veränderungen der Brustkrebsbehandlung veränderte sich die Sterblichkeit daran nicht (Lancet 341,8841 343-344 6.2.1993). Obwohl immer wieder medienwirksam Durchbrüche angekündigt wurden fanden jene offenbar nicht statt.

Im Gegenteil - es gab immer wieder Hinweise, daß unbehandelte Krebspatienten ebenso lang oder sogar länger und besser leben als behandelte. Dr. Thomas Lodi's Video auf youtube "Pt1 Excerpts - Healing Cancer from the Inside Out" nannte Veröffentlichungen und interessante Fakten.

Hier eine historische Zusammenfassung der Ergebnisse von Krebstherapien:

        In der Zeit der ägyptischen Pyramiden um 2700 v.Chr. hält Imhotep Tumorschwellungen der Brust für unbehandelbar (Cancers 2,2 305-337 2010).

        400 vor Christus sieht Hippokrates Krebs als systemische Erkrankung, die man im fortgeschrittenem Stadium besser in Ruhe lässt. Anschneiden kann das Leben verkürzen ("When healing becomes a crime" S.225, Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 10 n. Chr. ist Aulus Cornelius Celsus ein Gegner von Operationen bei fortgeschrittenem Brustkrebs. Wenn das Brenneisen keine Besserung bringt ist es Krebs. Dann sei die Behandlung einzustellen um das Leben des Patienten nicht zu verkürzen (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 180 hält Galen Krebs im Frühstadium für heilbar. Wenn ein Tumor jedoch spürbar gewachsen sei könne niemand dies durch Operation heilen. Krebs sei durch Säfte übertragbar (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Im 7. Jahrhundert stimmt der griechische Chirurg Paulus Aegineta mit Galen überein, dass die Säfte Krebs verursachen. Aufgrund der Tumordicke sei Brustkrebs eine unheilbare Krankheit (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 880 warnt der arabische Arzt Rhazes davor Brustkrebs anzuschneiden, weil dies streut. Nur wenn die Brust komplett entfernt werden kann und die Teile verbrannt sollte operiert werden (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1543 zeigt Versalius anhand der Brustanatomie neue Wege auf Brustkrebsoperationen zu verbessern (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1550 hält der französische Chirurg Ambrose Pare Brustkrebs für operierbar falls klein und leicht vollständig entfernbar. Große offene Befunde wurden mit Süßmilch, Weinessig und Salben behandelt. Pare betont den Zusammenhang zwischen dem primären Brustkrebs und der Ausdehnung in die Achselhöhlen. Erstmalig wird die Krebsstreuung beschrieben (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1730 betont der französische Chirurg Henry LeDran, dass sich Krebs über das Lymphsystem ausbreitet und Heilung deutlich seltener auftritt, wenn Lymphknoten betroffen sind (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1840 hält Robert Liston Operationen bei Brustkrebs für sinnlos (Cancers 2,2 305-337 2010).

        1844 stellt Dr. Leroy d'Etoilles die erste Krebsstatistik zusammen. Die durchschnittliche Überlebenszeit nach Operation beträgt 1 Jahr und 5 Monate - nicht viel anders als heute. Die Lebensverlängerung durch Operationen betrug 2 Monate für Männer und 6 Monate für Frauen in den ersten Jahren nach der Diagnose. Danach überlebten diejenigen 50% länger die sich nicht operieren ließen ("When healing becomes a crime" S.225).

        1856 nutzt der Franzose Velpeau verschiedene Methoden um die Säfte günstig zu beeinflussen wie Aderlass, Blutegel, Abführ- und Brechmittel. Es sei leicht Tumoren zu entfernen. Nur führt das auch zur Heilung? Die Krankheit kommt jedesmal nach Entfernung wieder. Operationen beschleunigen Tumorwachstum und tödlichen Ausgang (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1860 hält Sir James Paget Operationen bei Brustkrebs für sinnlos. Die Sterblichkeit durch OP liegt bei 10%. Der Amerikaner Hayes Agnew führt Operationen nur aufgrund des moralischen Effekts durch. Er glaubt, dass das Leben der Patienten dadurch verkürzt wird und es niemals eine dauerhafte Krebsheilung durch das Messer des Chirurgen geben wird (Cancers 2,2 305-337 2010).

        Um 1860 wird noch keine Anästhesie verwendet. Stickoxid ist seit 1842 beschrieben und Äther erstmals 1846 gezeigt. Lokalanästhesie mit Kocain wird 1884 beschrieben. Bei Operationen kommt es oft zu Infektionen. Pasteur verwendet Hitze gegen Bakterien und Joseph Lister ab 1867 Karbolsäurespray zur Vermeidung von Infektionen (Cancers 2,2 305-337 2010).

        1925 veröffentlicht Greenough über unbehandelten Brustkrebs. Ohne OP haben 13 von 19 Patienten mit gering bösartigen Tumoren überlebt und 11 von 33 mit mittelbösartigen Tumoren (J Cancer Res 9 452-463).

        1927 berichtet Daland über Brustkrebs. 22% der unbehandelten Brustkrebsfälle (oft geschwächte hoffnungslose Fälle) leben nach 5 Jahren ggü. 42% der operierten Fälle (Surgery, Gynecology & Obstretrics 44 264-268).

        1931 meldet Maud Slye Tumorbildung bei Mäusen an Mund, Kiefer, Ohr, Gesicht, Hoden, Penis, Brust, Hals, Bauch, Leber, Knie, Hüfte, Bein, Fuß, Rücken, Schwanz durch Druckstellen und Verletzungen (Ann Surg 93,1 40-49). Verletzungen lösen Krebs aus.

        1931 schreibt Rixdorf über 6.8-45% Brustkrebs durch Verletzungen (Ann Surg 102,5 814-818).

        1943 veröffentlicht Snedecor über Sarkome an der Hand nach Verletzung (J Bone Joint Surg Am 25 907-912).

        1946 berichtet Miley, daß laut einer Langzeituntersuchung Dr. Stanley Reimanns von Krebsfällen in Pennsylvania unbehandelte Krebspatienten länger lebten als operierte, mit Radium oder Röntgenstrahlen behandelte Patienten. Die einzige Ausnahme waren mit Elektrochirurgie behandelte Patienten, die etwa genau so lang wie unbehandelte Patienten lebten. Radium und Röntgen richteten beim Durchschnittspatienten mehr Schaden als Nutzen an ("Cancer Research. Hearings before a Subcommittee of the Committee on Foreign Relations United States Senate. Seventy-Ninth Congress Second Session on S.1875" 95-126 1.-3.7.1946).

        1956 veröffentlicht Hardin B. Jones aufbereitete Daten aus Krebsstatistiken, die zeigen, daß unbehandelte Krebspatienten sich vom Überleben her nicht schlechter stellen als behandelte Patienten. Durch aggressive Operationen und Bestrahlungen scheint das Überleben bei Brustkrebs abzusinken (Transactions NY Acad Sci 18,4 298-333).

        1963 stellt Gregl fest, daß unbehandelte Frauen mit Brustkrebs nach der Menopause länger leben als behandelte Frauen. Eine Behandlung sollte in solchen Fällen daher nicht stattfinden (Klinische Wochenschrift 41 676).

        1965 berichten MacKay und Sellers nach Analyse von 10000 Brustkrebsfällen über 145 unbehandelte Fälle aufgrund späten Stadiums, schlechtem Allgemeinzustand oder Verweigerung der Behandlung. 35% dieser Patienten lebten noch 5 Jahren. Mittlere Überlebenszeit 47 Monate. 70% der Fälle mit lokaler Erkrankung lebten nach 5 Jahren (Can Med Assoc J 92 647-651).

        1969 erscheint Hardin Jones "Report On Cancer". Krebsüberlebensraten sind oft fehlerhaft. Tote in der Kontrollgruppe werden als Tote gezählt während Tote in der Behandlungsgruppe vor Therapieende aus den Daten entfernt werden, weil nicht ausreichend behandelt. Wenn dieser Effekt herausgerechnet wird gibt es fast keinen Unterschied zwischen behandelten und unbehandelten Patienten. Es kann sein, daß die Behandlung die Situation verschlechtert. Eine normale OP ist genauso wirksam für das Überleben wie eine radikale Operation. In einem Vortrag sagte er auch, daß unbekandelte Patienten mit besserer Lebensqualität und bis zu vierfach länger leben als behandelte Krebskranke (American Cancer Society 11th Annual Science Writers Conference in New Orleans).

        1971 erklärt US-Präsident Nixon den Krieg gegen den Krebs mit dem größten Budget in der Medizingeschichte.

        1974 veröffentlicht Stjernsward, daß die Bestrahlung nach der Brustkrebsoperation die Überlebenszeit statistisch signifikant verkürzt. Alle 6 Studien mit mehr als 3400 Patienten zeigen 1-10% verkürzte Überlebenszeiten (Lancet 2,7892 1285-1286).

        Ab 1974 fordert Prof. Dr. Krokowski eine bessere Metastasenvorbeugung. Nach jahrelangen Untersuchungen über die Wachstumsgeschwindigkeit hat Krokowski erkannt, daß je nach Geschwulstart viele Metastasen zeitlich mit der Diagnosestellung zusammenfallen. Viele der todbringenden Metastasen werden also durch die ärztliche Kunst verursacht bei Diagnose und Therapie (iatrogen). hier hier

        1975 veröffentlichen Laing, Berry, Newman und Peto, daß bei nichtoperablem Bronchialkrebs nichtbehandelte Patienten länger und besser überleben als mit Chemo (Lancet 2,7946 1161-1164).

        1975 zitiert Greenberg Dr. Thomas Dao: Trotz Chemo hätte es in 70 Jahren keine Verbesserung der Brustkrebssterblichkeit gegeben (N Engl J Med 292,13 707-708).

        1976 veröffentlicht Baum sein schockierendes Papier über die Heilbarkeit von Brustkrebs (Br Med J 1,6007 439-442).

        1976 schreibt Gould daß die üblichen Krebsarten so wenig auf Behandlung reagieren wie vor 40-50 Jahren. Es ist nichts gewonnen, wenn behauptet wird der Krieg gegen Krebs sei zwar langsam, aber er werde gewonnen (New Scientist 2.12.1976).

        1976 berichten Addonizio und Kapoor über die Streuung eines Prostatakarzinoms nach Nadelbiopsie. Die Literatur kennt 6 Fälle. Im vorliegenden 7. Fall wurde nur bestrahlt. Zur Vermeidung von Komplikationen sei der Bauchraum nach Biopsie sterilisierend zu bestrahlen (Urology 8,5 513-515).

        1978 spricht Krokowski über ein "Verändertes Konzept der Krebsbehandlung". Seit 20-25 Jahren tritt die kurative Krebstherapie auf der Stelle. Bezogen auf gleiche Tumorstadien gab es keine entscheidenden Fortschritte, trotz optimierter Narkose-, OP- und Bestrahlungstechnik. Spürbare Verbesserungen gab es lediglich bei Leukämie, Morbus Hodgkin und einigen kindlichen Tumoren - die kaum 2% aller Malignome ausmachen. Beim Bronchialkarzinom zeigt die Statistik eine Überlebensquote von 23%. Da nur 1/3 operabel sind beträgt die 5-Jahresüberlebensrate nur 7% - wie 1954. Bei alleiniger Strahlentherapie erreichten nur 2% der Patienten die 5-Jahresgrenze - keine Erfolgssteigerung in 25 Jahren. Beim Magenkarzinom betrug die 5-Jahres-Überlebenszeit im Frühstadium 77%. Nur 6% befinden sich im Frühstadium. Also überleben nur ca. 10% - keine Verbesserung über 25 Jahre. 1938 lag die 5-Jahres-Überlebensrate bei Brustkrebs bei 38%, 1959 bei 44% und 1976 bei 42%. Es ist also in 40 Jahren kein nennenswerter Erfolg zu erkennen. Weder die technische Perfektion noch die Ausdehnung der Operationen brachte den erhofften Erfolg. Offenbar steckt in diesem Therapiekonzept ein Fehler.

Der Primärtumor wird entfernt, einschließlich Lymphknoten. Bis zur 3. Nachuntersuchung sind keine Metastasen feststellbar, aber bei der Folgenden nach 2 Jahren. 2-2.5 Jahre benötigen die Metastasen um von der Entstehung 1cm Größe zu erreichen, was dann diagnostiziert werden kann. Das metastasenfreie Intervall hängt von der jeweiligen Verdoppelungszeit ab. Darmtumore wachsen langsamer. Je nach Geschwulstart fallen 30-90% der Metastasen zeitlich mit der Diagnosestellung zusammen. Viele der todbringenden Metastasen werden also durch die ärztliche Kunst verursacht bei Diagnose und Therapie (iatrogen).
3 Dinge führen zur Krankheitsverschlimmerung durch Metastasen
- die Streufähigkeit der Tumorart
- die Größe der Geschwulst
- die allgemeine und lokale Abwehrlage.
Lymphknotenentfernung erscheint meist als Nachteil (Deutsche Akademie für medizinische Fortbildung, Kassel).
hier

        1978 stellt Gregl fest, daß die Lebenserwartung bei Brustkrebs scheinbar unabhängig von der jeweils durchgeführten Therapie ist (Beobachtungen des Verlaufs von Mamma-Karzinomen in "Neue Aspekte der Krebsbekämpfung" S.35).

        1979 melden Ferrucci und Kollegen Tumorausbreitung über den Nadelweg bei der Feinnadelbiopsie von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Radiology 130,2 345-346).

        1979 berichtet Fox über Brustkrebs. Während die Brustkrebsdiagnosen um 18% stiegen von 1935-1965 und um 50% von 1965-1975 blieb die Brustkrebssterblichkeit mind. 40 Jahre lang unverändert. 40% der Brustkrebserkrankten sterben ungeachtet der Behandlung. Die verbleibenden 60% leben fast so lang wie Gesunde (JAMA 241,5 489-494).

        1981 veröffentlichen Frey und Kollegen, daß Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs ohne Chemo länger leben als mit (Cancer 47,1 27-31).

        1982 schreibt Dick Richards in seinem Buch "The Topic of Cancer: When the Killing Has to Stop", daß Brustkrebspatienten 1980 nicht signifikant länger überleben als 1900. Es soll jemand Beweise vorlegen, daß Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs länger und besser leben durch Operationen, Strahlen und Chemo als unbehandelte Patienten. Aus seiner Sicht ist es nicht so.

        1982 berichtet Irwin Bross über die Sinnlosigkeit mit Hilfe von Tierversuchen neue Mittel gegen Krebs zu finden. Millionen Tiere seien umsonst gestorben. Studien für das Chemomittel 5-FU zeigen Nutzlosigkeit bei extremer Giftigkeit (Fundamental and Applied Toxicology).

        1984 veröffentlicht eine Studiengruppe ähnliche Ergebnisse 4 zufällig ausgewählter Therapien (Chemo, Immuntherapie BCG, Chemo+BCG, keine Therapie) bei Darmkrebs nach 5.5 Jahren. 7 der Chemopatienten bekamen Leukämie (N Engl J Med 310,12 737-743). Warum eine giftige Therapie, wenn keine Therapie ein ähnliches Ergebnis bewirkt - ohne Leukämiegefahr?

        1984 melden Citron und Kollegen Tumorausbreitung 14 Monate nach Knochenmarkpunktion und Biopsie zur Tumorstadiumbestimmung bei Lungenkrebs (Arch Intern Med 144,1 177).

        1985 beschreiben Ginaldi und Williams die Ausbreitung eines bösartigen Lymphoms entlang des Nadelwegs nach Knochenmarkbiopsie (South Med J 78,8 1007-1008).

        1985 berichten Weiss und Kollegen rasche Tumorstreuung in den Bauchraum durch mehrfache Biopsien bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das Risiko für Metastasen sei stark erhöht und diese wurden durch CT oder Ultraschall nicht erkannt (Arch Surg 120,4 415-416).

        1985 melden Karcioglu und Kollegen bei der Untersuchung des Nadelwegs bei Augenbiopsien Tumorzellcluster in 6 der 11 Nadelkanäle (Ophthalmology 92,12 1763-1767).

        1985 berichtet Noltenius, daß bei Brustkrebs bei 47,1% der unbehandelten Frauen keine Metastasen auftreten, während nur 14.6% der behandelten Frauen frei von Metastasen blieben (Tumor-Handbuch. Pathologie und Klinik der menschlichen Tumoren).

   1985 ist es nach Skrabanek egal, wie viel oder wenig einer Brust entfernt wird, das Ergebnis sei dasselbe. Operationen verbessern die Überlebenschance nicht, sonst müsste es einen Unterschied geben zwischen radikaler und weniger radikaler Operation (Lancet 2,8450 316-320 10.8.1985).

   1986 berichten Müller und Kollegen über 2 Patienten mit Tumorstreuung nach Feinnadelbiopsie eines Bronchialkarzinoms (Can Assoc Radiol J 37,3 192-194). Emtage, Perez und Marrero melden Tumorausbreitung über den Nadelweg nach Prostatabiopsie2.

        1986 melden Emtage, Perez und Marrero Tumorausbreitung über den Nadelweg nach Prostatabiopsie (Urology 27,6 548-549).

        1986 stellen Bailar und Smith fest: Von 1950 bis 1982 gab es eine steigende Anzahl von Krebstoten und eine höhere Krebssterblichkeit. Von 1962 bis 1982 stieg die Anzahl der Krebstoten altersstandardisiert um 8.7%. Trotz 35 Jahren Anstrengung sei der Krieg gegen den Krebs verloren (N Engl J Med 314,19 1226-1232).

        1987 berichten Haddad und Somsin 15 Fälle (0.34%) wo sich im Mittel 12.9 Monate nach Prostatakrebs-Biopsie Tumorknoten im Untergewebe des Nadelorts vom histologischen Typ der Biopsie gebildet haben (J Surg Oncol 35,3 184-191).

        1988 melden Bergenfeldt und Kollegen Tumorstreuung entlang des Biopsienadelwegs bei Bauchspeicheldrüsenkrebs (Acta Chir Scand 154,1 77-79).

        1989 berichten Preece und Kollegen mehr Tumorstreuung bei Brustkrebsbiopsien mit dickeren Nadeln (Semin Surg Oncol 5,2 69-81).

        1989 beschreiben Moul und Kollegen das tödliche Risiko von Biopsien durch die Bauchdecke. 23.8% der Prostatakrebs-Biopsien waren positiv. Bei 1% davon gab es gestreute Zellen entlang des Nadelwegs. Biopsien von großen Tumoren sind gefährlich. In jedem Fall kam es innerhalb von 16 Monaten zu Fernmetastasen. All diese Patienten starben im Mittel 36 Monate nach Erstdiagnose (J Urol 142,1 86-88).

        1989 melden Kansara, Hussain und Dimauro ein Plasmazytom als Folge einer Knochenmarkbiopsie. Nach der Biopsie klagte der Patient über dauerhafte Schmerzen und Schwellung am Biopsieort. Nach 9 Monaten wird die Tumorausbreitung des multiplen Myeloms in den Muskel festgestellt (Am J Clin Pathol 91,5 604-606).

        1989 veröffentlichen McKinlay und Kollegen daß die medizinische Behandlung bei Krebs einen vernachlässigbaren Effekt auf das Überleben hat (Int J Health Services 19,2 181-208).

        1990 berichten Graversen und Kollegen, daß bei früherkanntem Prostatakrebs radikal operierte Patienten nicht länger lebten als die unbehandelte Plazebogruppe (Urology 36,6 493-498).

        1991 veröffentlicht Braverman, daß viele Onkologen Chemotherapie für fast jeden Tumor empfehlen und sich nicht entmutigen lassen, auch wenn es fast immer schiefgeht (Lancet 337,8746 901-902)

        1992 berichtet Abel über Chemotherapie bei fortgeschrittenem Krebs. Während Onkologen das Schrumpfen von Tumoren durch Chemo als Fortschritt ansehen treten unerwünschte Nebenwirkungen auf und das Überleben verbessert sich meist nicht (Biomed Pharmacother 46,10 439-452).

        1992 mahnen Pasieka und Thompson an Hand eines Beispiels von Tumorausbreitung eines neuroendokrinen Tumors entlang des Biopsienadelwegs zur Vorsicht bei heilbaren Tumoren. Obwohl selten tödliche Probleme berichtet werden treten diese vermutlich öfter auf. Feinnadelbiopsien sollten nur vor Palliativtherapien verabreicht werden (Arch Surg 127,10 1248-1251).

        1992 melden Harter und Kollegen Tumorausbreitung entlang des Nadelwegs bei Brustkrebsbiopsie (Radiology 185,3 713-714).

        1992 veröffentlichen Voravud und Kollegen über Metastasenbildung nach Feinnadelbiopsie einer metastasierenden Nebenniere und eines Lungenadenokarzinoms (Chest 102,1 313-315).

        1992 berichten Johansson und Kollegen über eine hohe Überlebensrate bei unbehandeltem Prostatakrebs. Nur 8.5% der unbehandelten Patienten starben im Beobachtungszeitraum von bis zu 165 Monaten an Prostatakrebs, 85% starben an anderen Ursachen. Daher sollten Studien stets unbehandelte mit behandelten Patienten vergleichen (JAMA 267 2191-2196).

        1993 melden John und Garden Tumorabsiedlung im Biopsienadelweg bei Leberkrebs. Das Risiko ist keinesfalls vernachlässigbar. Die Autoren empfehlen nichtinvasive Diagnoseverfahren bei Leberkrebs (HPB Surg 6,3 199-203).

        1993 stellt der Redakteur von Lancet fest, daß trotz fast wöchentlicher Ankündigung neuer Durchbrüche bei der Brustkrebsbehandlung die Sterblichkeit daran unverändert hoch ist. Alle möglichen Therapiekombinationen bewirken stets dieselben niedrigen Überlebensraten (Lancet 341,8841 343-344).

        1993 sieht Benjamin nach der Analyse von 35 Jahren Literatur keinen Beleg, daß Operationen bei Krebs das Leben der Patienten verlängern. Der Grund dafür könnte sein, daß Krebs eher eine systemische statt eine lokale Erkrankung ist (Medical Hypotheses 40,2 129-138).

        1995 berichten Andersen und Steven über Metastasen in der Bauchwand nach Biopsie von Blasenkrebs (J Urol 153,3 Pt 2 1047-1048).

        1995 veröffentlichen Iversen, Madsen und Corle, daß bei frühzeitig erkanntem Prostatakrebs die radikal operierte Gruppe in 23 Jahren Beobachtung nicht signifikant besser überlebte als die Plazebogruppe (Scand J Urol Nephrol Suppl 172 65-72).

        1995 erscheint das Buch von Ralph Moss "Questioning Chemotherapie", das keine Belege sieht, daß Chemotherapie die Überlebenszeit von Krebspatienten verlängert bei den meisten Krebsarten.

        1996 warnen Jourdan und Stubbs vor Leberbiopsien bei heilbaren Patienten. In 2 solchen Fällen streute der Tumor entlang des Nadelwegs unheilbar. Die Autoren halten die übliche Praxis der Biopsien durch die Bauchdecke bei heilbarem Leberkrebs für weder wünschenswert noch notwendig (N Z Med J 109,1035 469-470).

        1996 melden Sing und Kollegen melden Brustwandmetastasen durch Tumorstreuung entlang des Nadelwegs 4 Monate nach Biopsie eines Lungenkarzinoms (J Am Osteopath Assoc 96,9 546-547).

        1996 veröffentlicht Szentgyörgyi über Tumorstreuung entlang des Biopsienadelwegs bei falsch negativ diagnostiziertem Prostatakrebs (Int Urol Nephrol 28,1 87-90).

        1997 berichten Karlsson und Kollegen über Tumorausbreitung entlang des Biopsie-Nadelwegs bei 2 von 22 Patienten deren Gehirnmetastasen präzise bestrahlt wurden. Das Gammaknife konzentriert sich auf den Befund und belässt die Umgebung unbehandelt. Durch Biopsie gestreute Tumorzellen bleiben so übrig. Das Risiko erscheint deutlich höher als bisher angenommen (J Neurosurg 87,2 327-330).

        1997 sehen Bailar und Gornik Krebs weiterhin unbesiegt. Von 1970 bis 1994 stieg die altersstandardisierte Krebssterblichkeit um 6% - trotz verbesserter Früherkennung und reduziertem Tabakkonsum (New England J Medicine 336,22 1569-1574).

        1997 veröffentlichen Johansson und Kollegen, daß es bei älteren Patienten um 72 Jahre mit nicht metastasierendem Prostatakrebs keinen Unterschied gibt zwischen früher und verzögerter Behandlung (JAMA 12 277,6 467-471).

        2000 veröffentlichen Riccardi und Kollegen über das Langzeitüberleben bei Myelomen, das durch Chemotherapie nicht verbessert wurde, egal ob Chemo sofort oder erst später bei Bedarf gegeben wurde (Br J Cancer 82,7 1254-1260).

        2000 berichten Welch, Schwartz und Woloshin, daß verbesserte 5-Jahresüberlebensraten nicht weniger Krebssterblichkeit anzeigen. Die besseren Werte wurden durch veränderte Diagnosen erreicht (JAMA 283,22 2975-2978).

        2002 sehen Holmberg und Kollegen bei frühzeitig erkanntem Prostatakrebs keinen eindeutigen Unterschied in der Überlebenszeit zwischen Radikal-OP und Nichtstun (N Engl J Med 347,11 781-789).

        2002 schreibt Begley, daß laut Statistik die Krebsraten steigen, nicht fallen (Wall Street Journal 16.10.2002).

        2003 berichtet Stadtmauer über den fehlenden Erfolg hochdosierter Chemotherapie mit Stammzellentransplantation bei metastasierendem Brustkrebs. 7 Studien sehen keinen Vorteil (Breast Cancer Research and Treatment 81,S1 111-115).

        2003 - am 18.9. meldet Jeremy Laurance vom "The Independent", daß der Krieg gegen Krebs verloren sei. Es sei bemerkenswert, daß nach wie vor die meisten Forschungsgelder für Basisforschung ausgegeben werden. Nur wo bleiben die Ergebnisse? 30 Jahre Forschung haben fast nichts gebracht bei 46% aller Krebsfälle. Das Überleben bei Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs hat sich seit den 70er Jahren kaum verändert. Die Überlebensfortschritte bei den üblichen Krebsarten sind in Monaten messbar, nicht Jahren. Die meisten Verbesserungen der Statistiken kamen durch Veränderungen des Lebensstils und Früherkennung.

        2004 erscheint der Artikel "Why We're Losing the War on Cancer" - "warum wir den Krieg gegen den Krebs verlieren in Fortune. Clifton Leaf fragt, warum es so wenig Fortschritte gab im Krieg gegen den Krebs. Mehr Amerikaner werden in den nächsten 14 Monaten an Krebs sterben als alle amerikanischen Kriege Opfer gekostet haben. Krebs wird die Herzkrankheiten als Killer Nr. 1 ablösen. Altersstandardisiert sterben genau so viele Krebspatienten wie 1971 oder 1950 (Fortune 149,6 76-97).

        2004 veröffentlichen Morgan, Ward und Barton über den geringen Nutzen giftiger Chemotherapien. Bei vielen Krebsarten ist die Verbesserung der 5-Jahres-Überlebenszeit gering und doch wird gerade auch dann diese Therapieform angewendet:
- Bei Darmkrebs werden 5.4% (USA) und 3.4% (Australien) genannt,
- bei Hirntumoren 4.9 und 3.7%,
- bei Speiseröhrenkrebs 4.8 und 4.9%,
- bei Tumoren im Hals-/Nackenbereich 2.5% und 1.9%,
- bei Dickdarmkrebs 1.8 und 1%,
- bei Lungenkrebs 1.5 und 2%,
- bei Brustkrebs 1.5 und 1.4%,
- bei Magenkrebs 0.7%.
Kein positiver Effekt bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Weichgewebesarkom, Hautmelanom, Gebärmutterkrebs, Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs, multiples Myelom (Clin Oncol (R Coll Radiol) 16,8 549-560).

        2005 berichten Matsuguma und Kollegen 8.6% Rückfälle bei Lungenkrebs durch Nadelbiopsie im Vergleich zur nur 0.9% bei Verwendung anderer Diagnosemethoden (Ann Thorac Surg 80,6 2026-2031).

        2005 melden Bouillot-Eimer und Kollegen einen Glioblastom-Rückfall (Hirntumor) mit Neubildung/Metastasen entlang des Biopsienadelwegs 8 Monate nach Biopsie, Bestrahlung und Chemo (Clin Neuropathol 24,6 247-251).

        2006 veröffentlichen Tamiolakis und Kollegen über Haut- und Muskelmetastasen eines Schilddrüsentumors 4 Jahre nach Biopsie und Tumorentfernung (Acta Dermatovenerol Alp Panonica Adriat 15,4 169-172).

        2006 melden Agarwal und Kollegen 4% Risiko für Tumorstreuung entlang des Nadelwegs bei bildgebend unterstützter Kernnadelbiopsie von Lungenmesotheliomen und 22% Risiko bei operativer Biopsie (Radiology 241,2 589-594).

        2006 veröffentlichen Brenner und Hall über das Risiko von Blasenkrebs nach Bestrahlung von Prostatakrebs (J Urol 175,2 788-789).

        2006 fragt Brenner, ob die durch die Bestrahlung bei Prostatakrebs ausgelösten Zweitkrebse kein Grund zur Beunruhigung seien (Int J Radiat Oncol Biol Phys 65,3 637-639).

        2006 berichten Shuryak, Sachs, Hlatky, Little, Hahnfeldt und Brenner über strahlenverursachte Leukämie (J Natl Cancer Inst 98,24 1794-1806).

        2006 veröffentlichen Concato und Kollegen über die Unwirksamkeit der Prostatakrebs-Früherkennung als Mittel zur Reduzierung der Krebssterblichkeit (Arch Intern Med 166,1 38-43).

        2007 berichten Vignoli und Kollegen 2 Fälle von Tumorstreuung entlang des Biopsienadelwegs bei Blasenkarzinom Hund und 1 Fall bei Lungenadenokarzinom Katze (Schweiz Arch Tierheilkd 149,7 314-318).

        2007 sprechen Liu und Kollegen von 1-5% Risiko für Tumorstreuung entlang des Nadelwegs bei Leberkrebs 39-58 Monate nach Biopsie. 2 von 5 Fällen endeten tödlich (Dig Dis Sci 52,1 228-231).

        2007 erklärt Donald Berry von der Universität Texas, daß hochdosierte Chemotherapien mit Stammzellentransplantation das Überleben nicht verlängern. Frühere Studien, die etwas anderes behaupteten stellten sich als gefälscht heraus (30th Annual San Antonio Breast Cancer Symposium).

        2007 veröffentlichen Woodward und Kollegen, daß die Lebenserwartung nach Diagnose beim nichtkleinzelligen Lungenkrebs von 1983-1997 nur um 18 Tage stieg, während die Kosten pro Patient um 20157$ zunahmen (Cancer 110,11 2511-2518).

        2008 berichten Silva und Kollegen über 2.7% Risiko für Tumorstreuung entlang des Biopsienadelwegs bei Leberkrebs (0.9% pro Jahr) (Gut 57,11 1592-1596).

        2009 sehen Cresswell, Welsh und Rees keinen Vorteil von Leberkrebsbiopsien. Das Langzeitüberleben nach OP wird reduziert, es sei Zeit damit aufzuhören (HPB (Oxford) 11,7 533-540).

        2010 berichten Sevinç und Kollegen über Hautmetastasen eines Schilddrüsenkarzinoms 4 Monate nach Feinnadelbiopsie (Thyroid 20,1 115-117).

        2010 melden Retsky und Kollegen, daß Operationen die Ausbreitung von Brustkrebs fördern (Cancers 2,2 305-337 2010).

Sieht so eine erfolgreiche Medizin aus?
Und wie steht es mit den Nebenwirkungen der heute anerkannten Krebs-Therapien?

   Um 1800 behandeln Ärzte in den USA Brustkrebs mit Bleiinjektionen ("When healing becomes a crime" S.233). Blei ist giftig !

 1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Röntgenstrahlen.

 1896 verbrennt sich Edisons Glasbläser Clarence Madison Dally die Hände durch Röntgenstrahlung. 1902 wird sein rechter Arm amputiert wegen Hautkrebs und 2 Jahre später der linke Arm. Dally stirbt 1904. hier

 1898 berichten Dr. Inglis Parsons und C. Slater aus London auf der 8. Jahrestagung der amerikanischen Elektrotherapievereinigung in Buffalo, New York über die Wirkung von Hochspannungsentladungen auf Mikroorganismen (The Electrical Engineer 26,544 346-348).

 1902 berichtet Frieben über ein Karzinom an der Hand eines Röntgentechnikers
(Fortschr Röntgenstr 6 106-111).

 Ab 1920 wird Radium in Nadeln bei Brustkrebs etc. eingesetzt. Viele Radiologen sterben an Krebs - laut Ärztekammer angeblich Infektionskrankheiten. Viele Zifferblattmalerinnen für Uhren erkranken an den Radiumlacken und beginnen an Krebs zu sterben. Die Radiumhersteller bestreiten jeglichen Zusammenhang ("When healing becomes a crime" S.228).

 1928 berichtet Müller über Mutationen durch Röntgenstrahlen (Proc Nat Acad Sci 14 714-726). Nobelpreis 1946

 1937 wird Strahlentherapie von den Chirurgen nicht mehr als Quacksalberei abgelehnt. Radium zeigt sich wirksam bei Krebs, verursacht aber auch Leukämie - Blutkrebs. Rasch steigt der Preis für Radium auf 150000$ pro Gramm ("When healing becomes a crime" S.227ff).

 1942 erhält der 1. Krebspatient eine Chemotherapie. Die Tumoren des Lymphsarkoms werden weicher, manche verschwinden. Nach 1 Monat fallen die weißen Blutkörperchen rasch ab und der Tumor erscheint wieder im Knochenmark. Nach mehreren Behandlungszyklen stirbt der Patient.
Die Forscher folgern, daß Senfgas Antitumoreigenschaften haben muss. Obwohl die nächsten 160 Patienten alle sterben hält dies den Siegeszug dieser neuen heroischen Krebstherapie nicht auf. In den späten 40er Jahren werden 1500 verschiedene Typen von Senfgas erprobt ("When healing becomes a crime" S.233).

 1946 stellt das New England Journal of Medicine fest, daß Radiologen 8x so oft an Leukämie erkranken als andere Ärzte ("When healing becomes a crime" S.227f).

 1946 erhält Hermann Joseph Müller den Nobelpreis für den Nachweis von strahlenbedingten Mutationen bei der Fruchtfliege.

 1958 berichten Alice Stewart und Kollegen über stark gehäuft auftretende Leukämie bei Kindern durch Röntgenbilder des Unterleibs der Mutter in der Schwangerschaft. Je mehr Bilder, umso höher das Risiko. In der 1.-5. Schwangerschaftswoche war das Risiko Leukämie auszulösen 9x so gross (BMJ 1,5086 1495-1508).

 1962 bestätigt MacMahon die Arbeit Alice Stewarts. Die Krebssterblichkeit von Kindern deren Mütter geröntgt wurden lag 40% höher (Journal of the National Cancer Institute 28 1173).

 1966 bestätigt das NCI Alice Stewarts Studienergebnisse von 1958 über die Gefährlichkeit von Röntgenstrahlen ("The healing of cancer" S.91).

 1970 warnen Gofman und Tamplin vor den Gefahren niedrig dosierter ionisierender Strahlung (IEEE Trans. Nucl. Sci. NS-17,1 1-9).

 1970 veröffentlichen Stewart und Kneale, daß ein paar 100 mrad eines Röntgenbilds bei Kindern 20% mehr Krebsrisiko bedeuten (Lancet 1,7658 1185-1188).

 1979 schreibt Krokowski, daß Metastasen üblicherweise durch medizinische Eingriffe ausgelöst werden wie Biopsien oder Operationen (J Int Acad Preventive Medicine 6,1 23-39).

 1982 berichtet Reimer über das Risiko durch Chemotherapie einen Zweitkrebs zu bekommen. Seit 1972 wird über unerwarteten Krebs und Leukämie nach Therapie von Morbus Hodgkin berichtet - je intensiver die Therapie, umso größer das Risiko. Am größten sei das Risiko nach Strahlen- und Chemotherapie. Chemotherapie mit alkylierenden Substanzen bei Eierstockkrebs vergrößerte das Leukämierisiko um mehr als 170% (CA Cancer J Clin 32 286-292).

 1985 veröffentlichen Harvey und Kollegen über Krebs bei Zwillingen durch Röntgen vor der Geburt (N. Engl. J. Med. 312 541-545).

 1987 schreiben McMillan und Hart, daß Chemotherapie bei den meisten Krebsarten wenig Erfolg bringt. Es kann sein, daß Tumoren so bösartiger werden. Experimentelle Studien zeigten stärkere Metastasierung. Die chemischen Mittel führen zu Veränderungen, Unterdrückung des Immunsystems und Gefäßschäden, was die Tumorausbreitung unterstützt.
Neue Daten zeigen, daß die direkte Wirkung der Mittel auf Tumorzellen ähnlich ungünstig sein kann (Cancer Metastasis Rev 6,4 503-519).

 1988 zeigt Irwin Bross anhand von Statistiken, daß hohe Dosen von Chemotherapie das Abwehrsystem des Patienten zerstören und nicht den Krebs. Mittel wie 5-FU seien weitaus wirksamer gegen die weißen Blutzellen und die Immunabwehr als gegen Krebs ("The healing of cancer" S.68,178).

 1988 berichten Squire, Bianchi und Jakate über Tumoren durch Strahlung.
- Bei einem Mädchen wird im Alter von 9 Monaten ein Karzinom operiert und bestrahlt. Mit 14 Jahren tritt als Folge der Bestrahlung ein Sarkom in der linken Brust auf.
- Der Befund wird operiert und jedes Mal, wenn der Tumor erneut auftritt wird er aggressiver (Cancer 61,12 2444-2447).

1988 berichten Inlander, Levin und Weiner, daß bei ca. 78000 Menschen pro Jahr Krebs entsteht durch medizinische und zahnärztliche Röntgenstrahlen. In nur einer Generation werden so 2.3 Mio Krebsfälle abgeschätzt ("When healing becomes a crime" S.231).

 1989 warnen Modan und Kollegen vor erhöhtem Brustkrebsrisiko nach niedrig dosierter Bestrahlung (Lancet 1 629-631).

 1992 schreibt Klein-Szanto, daß das Risiko durch Chemotherapie an Leukämie zu erkranken dosisabhängig ansteigt. Bei chemobehandeltem Eierstockkrebs fand sich ein 21-faches Leukämierisiko (Progress in Clinical and Biological Research 374 167-174).

 1992 veröffentlichen Lloyd und Kollegen über Chromosomenbüche in menschlichen Lymphozyten durch niedrig dosierte Röntgenstrahlung (Int. J. Radiat. Biol. 61 335-343).

 1993 berichten Brown, Brauner und Minotte über geschönte Krebsstatistiken wg. nicht zutreffender Todesursache. Die Analyse der Daten von 1.2 Mio Krebspatienten von 1973-1987 ergibt eine stark erhöhte Nichtkrebstodesrate kurz nach der Diagnose, die auf die Therapie zurückgeführt wird. Diese Todesrate durch Therapie wird nicht in den Krebsstatistiken berücksichtigt (J Natl Cancer Inst 85,12 979-987).

 1995 berichtet Gofman über Röntgenstrahlen und Brustkrebs (JAMA 274,22 1762, Lancet 346,8991-8992 1701-1702).

 1995 veröffentlichen Mason, Einspanier und Caleel über strahlenerzeugte Sarkome der Brust (J Am Osteopath Assoc 96,6 368-370).
- Seit 1902 gab es viele Berichte zu Strahlenschäden.
- Strahlenerzeugte Sarkome treten nach ca. 5-20 Jahren auf.
- Das Risiko bleibt dann gleich bis zum Lebensende (Patent US20050049207 S.2/20).

 1996 berichtet Baum, daß Brustkrebsoperationen das Risiko von Rückfall/Tod innerhalb 3 Jahren erhöhen. Durch Operationen breitet sich Krebs rascher metastasierend aus (Lancet 347,8996 260).

 1996 berichten Bhatia und Kollegen über 18x häufiger Tumoren und 75x häufiger Brustkrebs im Alter von 40 durch Chemotherapie bei Morbus Hodgkin als Kind (N Engl J Med 334,12 745-751).

 1997 berichten Doll und Wakeford über Krebsrisiken bei Kindern durch Röntgenstrahlen vor der Geburt (Br J Radiol 70 130-139).

 1998 stellt eine Studie beim nichtkleinzelligen Lungenkrebs fest, daß es nach 2 Jahren 21% mehr Tote in der Gruppe gab, die neben der OP noch bestrahlt wurde (Lancet 352,9124 257-263 und 250-251).

 2000 veröffentlichen Doody und Kollegen über die Brustkrebssterblichkeit durch Röntgendiagnostik (Spine 25 2052-2063).

 2001 schätzen Brenner und Kollegen die Krebssterblichkeit durch pädiatrische CT-Untersuchungen ab - 500 Krebstote durch 600000 bildgebende Untersuchungen (Am J Roentgenol 176 289-296).

 2002 weisen Welch und Black auf eine Verfälschung der Krebsstatistiken hin durch Krebstote, die einen Monat nach Operation aufgrund der Behandlung sterben, jedoch nicht als Krebsopfer angesehen werden. Besonders hoch erscheint der Fehler bei Gebärmutterkrebs, Prostata- und Brustkrebs. Korrekt berücksichtigt läge die Krebssterblichkeit 1% höher. Ehrlichere Statistiken wären wünschenswert (J Natl Cancer Inst 94,14 1066-1070).

 2003 veröffentlichen Tagliabue und Kollegen daß die operative Entfernung von Primärtumoren metastasierendes Wachstum bei Brustkrebs fördert (Lancet 362,9383 527-533).

 2004 veröffentlichen Metcalfe und Kollegen, daß Biopsien gefährlich sind. Bisher hatte man angenommen, daß das Risiko von Metastasen durch Biopsien sehr gering sei. Nun werden viel größere Risiken für Metastasen im Bereich 0.4-5.1% gemeldet. Bei einer von 20 Biopsien der Leber könnte ein neuer Tumor entstehen (BMJ 328 507-508).

 2004 berichten Hansen, Grube und Giuliano über signifikant ~50% mehr Metastasen durch Nadelbiopsien bei Brustkrebs (Arch Surg 139,6 634-639). Bereits Hackethal hatte auf die Problematik der Biopsien hingewiesen.

 2004 berichten Brenner, Hall, Curtis und Ron über den Zusammenhang zwischen Prostatabestrahlung und dadurch verursachtem Zweitkrebs in verschiedenen Organen (Gastroenterology 129,2 773-774).

 2005 veröffentlichen Baum und Kollegen klinische Anzeichen, daß Operationen das Auftreten von Fernmetastasen beschleunigen könnten. In der Zeit vor Halstead war klar, daß man Operationen bei fortgeschrittenen Tumoren zu vermeiden hatte. Dann wurden 75 Jahre lang die Operationen immer aggressiver, bis sich der Trend wieder umkehrte. Es wird vermutet, daß Operationen schlafende Fern-Mikrometastasen aktivieren, insbesondere bei jungen Patienten mit positiven Lymphknoten (Eur J Cancer 41,4 508-515).

 2006 fragen Engel, Lebeau, Sauer und Hölzel ob es noch Sinn macht radikal Lymphknoten zu entfernen und nennen 15 Gründe mit solchen Operationen aufzuhören (Breast 15,3 452-455).

 2006 veröffentlichen Dietrich und Kollegen über Gehirnschäden durch Chemotherapie. Offenbar werden die Vorläufer der Gehirnzellen mehr geschädigt als die Krebszellen (Journal of Biology 5,22).

 2007 veröffentlichen Glass und Kollegen einen starken Brustkrebsanstieg von 1980-2001 parallel zum Anstieg von Hormonersatztherapien und Mammografien. Parallel zur starken Reduzierung der Ausgaben für Hormontherapien fiel die Brustkrebshäufigkeit ab 2003 (J Natl Cancer Inst 99,15 1152-1161).

 2007 berichten Bhatia und Kollegen über Leukämie bei Kindern nach Chemotherapie. Durch höhere Dosen an Doxorubicin, Cyclophosphamid und Ifosfamid lag das Leukämierisiko mit 11% nach 5 Jahren 16 Mal höher (Blood 109 46-51).

 2007 melden Inagaki und Kollegen, daß sich das Gehirnvolumen verkleinert durch Chemotherapie. Die zuvor gefundenen Beeinträchtigungen des Denkvermögens könnten damit erklärt werden. Nach 3 Jahren verschwand das Phänomen (Cancer 109,1 146-156).

 2007 fassen Bertell, Ehrle und Schmitz-Feuerhake die Gefahren ionisierender Strahlung bei bildgebenden Verfahren kompetent belegt zusammen (Int J Health Services 37,3 419-439).
- Der Einfluß niedrig dosierter Strahlung wird unterschätzt (S.419).
- Das nationale Krebsinstitut der USA warnt vor Schäden bei Kindern durch CT (S.420).
- Möglicherweise gibt es keinen Grenzwert, um Krebs hervorzurufen (S.420).
- Ca. 30% der CT's seien medizinisch nicht erforderlich (S.423).
- Kinder unter 10 Jahren reagieren wesentlich empfindlicher als Erwachsene (S.423).
- 10mSv bedeuten rechnerisch 58000 Krebstote bei unter den 6.5 Millionen pädiatrischen Patienten durch die CT-Untersuchungen im Jahr 2006 (S.427).

 2008 veröffentlichen Han und Kollegen über Gehirnschäden wg. zerstörter Nervenscheiden durch das Chemogift 5-Fluorouracil. 15-70% der Chemopatienten klagen über Lern- und Konzentrationsstörungen (J of Biology 7,12).

 2008 berichten Rapiti und Kollegen ein signifikant erhöhtes Darmkrebsrisiko nach Strahlentherapie gegen Prostatakrebs (Int J Cancer 123,5 1141-1145).

 2008 veröffentlichen Hooning und Kollegen über das erhöhte Risiko von Brustkrebs in der nicht betroffenen Brust durch Strahlentherapie. Falls jünger als 35 Jahre war das Risiko 1.8x so hoch, bei Vorbelastung 3.5x so hoch (J Clin Oncol).

 2008 berichtet die NCEPOD-Gruppe über die Behandlung schwer kranker Patienten mit Chemotherapie.. bei 27% von 600 Todesfällen hat die Behandlung mit aggressiven giftigen Substanzen den Tod beschleunigt oder ausgelöst (ISBN 978-0-9560882-0-8). Ob das der Sinn einer Therapie sein kann?

 2008 veröffentlichen Zahl, Maehlen und Welch über 22% weniger Brustkrebs in der Gruppe die weniger oft durch die Strahlen einer Mammografien untersucht wurde (Arch Intern Med 168,21 2311-2316). Als mögliche Erklärung wird vermutet, daß Krebs immer wieder entsteht und sich von selbst zurückbildet. In der Gruppe mit Mammographien werden diese "Tumoren" gesehen und als Tumoren behandelt, obwohl sie sich selbst zurückgebildet hätten..

 2009 berichten Jorgensen und Gotzsche und Welch über 52% Überdiagnose durch Mammografievorsorge in England, Kanada, Australien, Schweden und Norwegen (BMJ 339,b2587, BMJ 339,b1425 2009).

 2009 halten es Esserman, Shieh und Thompson für sinnvoll die Vorsorge für Brustkrebs und Prostatakrebs zu überdenken. 20 Jahre Vorsorge brachten mehr Krebs und keinen Rückgang. Immer mehr Frühstadien werden gefunden. Neue Vorsorgetechniken wären sinnvoll (JAMA 302,15 1685-1692).

Es steht also fest, daß herkömmliche Krebstherapien
- nicht nur oft nicht erfolgreich sind, sondern
- auch - teilweise in erheblichem Umfang - Krebs auslösen können.
- Chemotherapien bringen nur bei wenigen seltenen Krebsarten einen Nutzen.
- Giftstoffe richten erheblichen Schaden im Körper an, oft nicht mehr reparierbar.
- Chemotherapie verkürzt die Lebenserwartung geschwächter Patienten statt sie zu steigern.

Warum wissen Sie nichts davon? Wer klärt Sie über derartige Zusammenhänge auf?

2008 berichten Audrey und Kollegen über die Aussagen von Onkologen zum Thema Verlängerung der Lebenserwartung durch palliative (nicht heilende) Chemotherapie in 37 Fällen.
- Bei 8 Patienten wurde das Thema gar nicht angesprochen
- Bei 18 Fällen wurde das Thema vage angesprochen "ein wenig länger"
- Bei 5 Patienten wurde eine grobe Zeitangabe genannt "einige Wochen"
- Bei 6 Fällen wurde "etwa 4 Wochen" genannt (BMJ 337 2008).

Demnach informieren Onkologen also eher unzureichend über die Folgen der zur Linderung der Beschwerden eingesetzten giftigen Mittel. Offenbar wird verschwiegen, daß die Lebenserwartung bestenfalls minimal verlängert wird.

Der Spiegel 20/2010 nennt Mittel und durchschnittliche Lebensverlängerung:
- "MabThera" 134.280€/Jahr bei Lymphomen (ohne Nachweis Lebensverlängerung)
- "Yondelis" 124.835€/Jahr für 2.1 Monate (11.8 -> 13.9 Monate) bei Weichteilsarkom
- "Alimta" 67.627€/Jahr für 1.7 Monate (10.9 -> 12.6) bei Lungenkrebs nichtkleinzellig
- "Erbitux" 64.759€/Jahr für 1.7 Monate (6.9 -> 8.6) bei Darmkrebs
- "Sutent" 58.843€/Jahr bei Magenkrebs (ohne Nachweis Lebensverlängerung)
- "Nexavar" 58.400€/Jahr für 2.8 Monate (7.9 -> 10.7 Monate) bei Leberzellkarzinom
- "Avastin" 55.714€/Jahr für 2 Monate (10.3 -> 12.3 Monate) bei Lungenkrebs

So manche Hoffnung richtet sich daher auf das Thema Früherkennung mit Mammografien und Biopsien. Mammografien arbeiten mit Röntgenstrahlen. Dazu ein paar Fakten:

   1928 berichtet Muller über Mutationen durch Röntgenstrahlen (Proc Nat Acad Sci 14 714-726). Nobelpreis 1946

 1958 berichten Alice Stewart und Kollegen über stark gehäuft auftretende Leukämie bei Kindern durch Röntgenbilder des Unterleibs der Mutter in der Schwangerschaft. Je mehr Bilder, umso höher das Risiko. In der 1.-5. Schwangerschaftswoche war das Risiko Leukämie auszulösen 9x so gross (BMJ 1,5086 1495-1508).

 1992 veröffentlichen Lloyd und Kollegen über Chromosomenbüche in menschlichen Lymphozyten durch niedrig dosierte Röntgenstrahlung (Int. J. Radiat. Biol. 61 335-343).

 1996 veröffentlichen Ernster und Kollegen, daß durch Mammografien dramatisch mehr harmlose nichtinvasive Tumoren entdeckt werden, was in den meisten Fällen zu Brustamputationen oder Lymphknotenentfernung geführt hat (JAMA 275,12 913-918).

 2000 schreiben Miller und Kollegen vom deutschen Krebsforschungszentrum daß bei 50-59 Jahre alten Frauen Mammografien keinen Nutzen bringen. Durch Mammografie und Untersuchung wurden 622 invasive Brusttumoren entdeckt, ohne Mammografie 610. Nach 13 Jahren gab es 107 Brustkrebstote in der einen Gruppe und 105 in der anderen, das Ergebnis statistisch nicht signifikant. In der Mammogrammgruppe gab es mehr Lymphknotenentfernungen und Operationen (J Natl Cancer Inst 92 1490-1499).

 2000 veröffentlichen Gotzsche und Olsen, daß Mammografien nicht gerechtfertigt sind. Je 1000 Frauen, die 12 Jahre lang alle 2 Jahre geröntgt werden ist nur ein Brustkrebstodesfall vermeidbar bei insgesamt 6 mehr Todesfällen (Lancet 355,9198 129-134).

 2001 berichten Olsen, Gotzsche über Sinn und Unsinn von Mammografie-Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs. Wenn 2000 Frauen 10 Jahre teilnehmen wird statistisch bei einer Frau das Leben verlängert. 10 gesunde Frauen jedoch werden aufgrund der Röntgenuntersuchung als Brustkrebspatienten diagnostiziert und unnötig behandelt. Es ist daher nicht klar, ob Mammografien mehr Schaden als Nutzen anrichten. Das Thema Früherkennung wird somit in Frage gestellt (Lancet 358,9290 1340-1342 + Editorial 1284-1285).

 2001 schreiben Epstein, Bertell und Seaman, daß Mammographien risikoreich und unzuverlässig sind. Jährliche Brustuntersuchungen durch einen geschulten Arzt in Verbindung mit monatlicher Selbstuntersuchung sei sicher, effektiv und kostengünstig. Lehrmaßnahmen in diesen Methoden seien überfällig (Int J Health Serv 31,3 605-615).

 2003 berichtet Cornelia Baines über Mammographieuntersuchungen und fragt sich ob die Frauen korrekt informiert sind. Bis zu 11 Jahre nach dem Start des Mammographie-Programms für Frauen von 40-49 lag die Brustkrebstodesrate höher als bei nicht mammografierten Frauen - das Gegenteil, was man erwartet hätte. Ob die Frauen nicht wissen sollten, daß 3 Jahre nach Start der Mammografien ihr Risiko an Brustkrebs zu sterben doppelt so groß ist als das von nichtmammografierten Frauen (J Natl Cancer Inst 95,20 1508-1511).

 2004 veröffentlichen Metcalfe und Kollegen, daß Biopsien gefährlich sind. Bisher hatte man angenommen, daß das Risiko von Metastasen durch Biopsien sehr gering sei. Nun werden viel größere Risiken für Metastasen im Bereich 0.4-5.1% gemeldet. Bei einer von 20 Biopsien der Leber könnte ein neuer Tumor entstehen (BMJ 328 507-508).

 2004 berichten Hansen, Grube und Giuliano über signifikant ~50% mehr Metastasen durch Nadelbiopsien bei Brustkrebs (Arch Surg 139,6 634-639). Bereits Hackethal hatte auf die Problematik der Biopsien hingewiesen.

 2007 veröffentlichen Glass und Kollegen einen starken Brustkrebsanstieg von 1980-2001 parallel zum Anstieg von Hormonersatztherapien und Mammografien. Parallel zur starken Reduzierung der Ausgaben für Hormontherapien fiel die Brustkrebshäufigkeit ab 2003 (J Natl Cancer Inst 99,15 1152-1161).

 2008 veröffentlichen Zahl, Maehlen und Welch über Mammographien von 50-64 Jahren. In der Kontrollgruppe ohne Mammographien gab es 22% weniger Brustkrebs (Arch Intern Med 168,21 2311-2316).

 2009 berichten Jorgensen und Gotzsche über Überdiagnose bei Mammografieprogrammen in England, Kanada, Australien, Schweden und Norwegen. Die Kurven lassen keinen Nutzen erkennen (BMJ 339,b2587).

 2009 meinen Esserman, Shieh und Thompson, daß die Vorsorgeuntersuchungen für Brust- und Prostatakrebs neu überdacht werden müssen. 20 Jahre Vorsorge hätten mehr Krebs gebracht, keinen Rückgang. Neue Vorsorgetechniken seien sinnvoll (JAMA 302,15 1685-1692).

Sie können das nicht glauben? Dann lesen Sie die wissenschaftlichen Quellen nach,
die ich hier leicht überprüfbar zusammengestellt habe. Fragen Sie die Forscher selbst.
Fragen Sie die Medien, warum Sie so selten über diese unangenehmen Wahrheiten berichten.

Es geht um Ihre Gesundheit. Wenn Sie morgen eine Diagnose bekommen, was tun Sie dann?
Werden Sie sich die Zeit nehmen sich neutral zu informieren?
Oder wollen Sie das Risiko eingehen in einen lebensgefährlichen Behandlungsmarathon zu schlittern, den Sie später womöglich bereuen, aber nicht mehr rückgängig machen können?

Sind frühe Krebsstadien besser heilbar?
Es wird gerne behauptet, daß Krebs in frühen Stadien besser heilbar sei. Dazu 2 Beispiele:
Am 1.11.1988 berichtet Ralph Auer über seine Frau, die nach 9 Jahren an Brustkrebs starb.
- bis 1.5 Jahre vor ihrem Tod glaubten die Auers an die Früherkennung
- sie glaubten daran, daß Brustkrebs zu fast 100% heilbar wäre, wenn früh entdeckt und behandelt durch Operation, Bestrahlung oder Chemo.
- jetzt wo Frau Auer tot ist wird sie als geheilt gezählt, weil sie länger als 5 Jahre mit der Krankheit gelebt hat ("The healing of cancer" S.167). Ist das nicht Betrug?

Die Krebsforscherin Virginia-Livingston-Wheeler nennt in ihrem Buch "Cancer - A New Breakthrough" - "Krebs - ein neuer Durchbruch" das Beispiel einer Patientin, die nach einer fehlgeschlagenen schulmedizinischen Behandlung zu ihr kam:
- nach Entdeckung eines kleinen Knotens wurde die Brust abgenommen
- keiner der entfernten Lymphknoten war betroffen, der ganze Krebs war erfolgreich entfernt
- um ganz sicher zu gehen wurde sie bestrahlt und die Eierstöcke entfernt
- ein Jahr später traten mehrere kleine Knoten in der Brustnarbe auf, es wurde erneut bestrahlt
- mehr Knoten erschienen im Nacken, die weitere Bestrahlung erforderten
- zusätzlich gab es eine Hormontherapie mit Nebenwirkung Akne und Damenbart
- die Knoten kamen wieder. Nun bekam sie Chemo mit den üblichen Nebenwirkungen
- bevor das Haar nachwachsen konnte wurde Knochenkrebs diagnostiziert
- mehr Chemotherapie und Hormone sollten helfen
- einige Monate später verschlechtere sich der Knochenbefund
- die NebenNieren wurden entfernt, um ein weiteres Jahr Überleben zu sichern
- die Hypophyse wurde entfernt, um weitere 3-6 Monate zu überleben

An dieser Stelle war das Vertrauen der Patientin in die schulmedizinische Kunst erschüttert und sie bat Dr. Livingston um Hilfe. Sie wollte nicht im Beisein ihres Ehemanns untersucht werden, um ihren verstümmelten Körper mit dem angeschwollenen Bauch und den dünnen Beinen nicht zeigen zu müssen. Schließlich flüsterte sie: "Doktor, soll ich mich umbringen?". hier

Die 13-jährige Hannah Jones aus England mit Leukämie wurde 8 Jahre lang mit Chemo behandelt. Nun mag das Herz nicht mehr. Das Mädchen sieht keine Hoffnung mehr in der Qual und möchte sterben (Bildwoche 48 20.11.2008 S.3).
Ist dies eine menschenwürdige Medizin?
Funktioniert hier wirklich etwas so wie es soll?

Tom Nesi berichtet über die "erfolgreiche" Krebsbehandlung seiner Frau, die statistisch ihr Leben um 3 Monate verlängern sollte. 2 Wochen nach Behandlungsbeginn mit Chemo kritzelte die Frau auf einen Notizblock: "Depression, nichts mehr - bitte".

Mittlerweile ist das Krankheitsbild "Chemo-Brain" - "vernebelter Kopf durch Chemotherapie" offiziell bekannt. Die Seite www.cancer.org nennt Symptome wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Merkfähigkeit von Namen, Daten, Unfähigkeit Dinge gleichzeitig zu tun, langsameres Denken und Handeln, Suchen nach den richtigen Worten.

"Chemo killt gesunde Hirnzellen" schreibt Focus. Offenbar werden Gehirnzellen in größerem Umfang geschädigt als der Krebs. 25-82% der behandelten Frauen sollen laut Ärzteblatt an solchen Symptomen leiden. hier

Kann es da verwundern, wenn Ärzte Aussagen machen wie diese:
- Dr. Contreras: "Die meisten Krebspatienten leben länger und besser ohne die herkömmlichen Behandlungen".
- Dr. Richards: "jemand soll Beweise vorlegen, daß Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs konventionell behandelt besser länger leben als unbehandelte Patienten".
- Dr. Levin: "Frauen mit Brustkrebs sterben mit Chemo rascher als ohne".

Es ist nicht überraschend zu hören, daß die meisten Onkologen derartige Behandlungen nicht bei ihrer eigenen Familie anwenden würden. Und doch kennen sie scheinbar nichts Besseres? Oder wollen/dürfen sie nichts anderes anbieten?

Dies sind erschreckende Aussagen?
Dabei gibt es laut einer Studie des amerikanischen Krebsinstituts NCI durchaus wirksame Alternativen zu herkömmlichen Krebstherapien:
+ Die Methode Dr. Kelley/Gonzalez erreichte bei nicht operablem Bauchspeicheldrüsenkrebs
+ 82% 1-Jahresüberlebensrate statt 25% bei der Schulmedizin
+ 46% 2-Jahresüberlebensrate statt 10% bei der Schulmedizin
+ 36% 3-Jahresüberlebensrate statt 0.5% bei der Schulmedizin
+ mittlere Überlebenszeit 17.5 Monate statt 5.5 Monate (Nutr Cancer 33,2 117-124 1999).
hier

Warum steht dann diese erfolgreiche und gut geprüfte Methode, die einst William Donald Kelley entwickelt hatte, um seinen metastasierenden Bauchspeicheldrüsenkrebs (mit Lebenserwartung 4-8 Wochen) auszuheilen als "fragwürdige Methode" auf den Internetseiten der Quacksalberei?

Ähnliche Erfolge bei Krebs hatte Dr. Gerson vorzuweisen:
+ Hildenbrand und Kollegen berichteten 1995 Erfolge bei Melanonen mit Gersons Methode
+ im Stadium I,II überlebten nach Gerson 100% 5 Jahre verglichen mit 79% konventionell
+ im Stadium IIIA überlebten nach Gerson 82% 5 Jahre verglichen mit 39% konventionell
+ im Stadium IIIA+IIIB überlebten nach Gerson 70% 5 Jahre verglichen mit 41% konventionell
+ im Stadium IVA überlebten nach Gerson 39% 5 Jahre verglichen mit 6% konventionell.
+ Gersons Erfolge sind größer als konventionell (Altern Ther Health Med 1,4 29-37 9.1995).

Auch Gerson steht als "fragwürdige Methode" immer noch auf den Internetseiten der Quacksalberei.
Die weit weniger erfolgreichen konventionellen Methoden bei Melanomen anzuwenden ist fragwürdig.

Warum mussten viele erfolgreiche alternative Krebskliniken die USA verlassen?
Wo bleibt da der "freie Wettbewerb"? Die meisten gingen nach Mexiko.
Eine weltweite Liste findet sich auf www.cancure.org.

Erstaunliche Erfolge hatte Dr. Issels vorzuweisen ("The healing of cancer"):
+ Issels Heilungsraten liegen 8x so hoch wie nach WHO üblich (S.181).
+ 1959 veröffentlicht Dr. Audier eine positive Statistik über Issels Patienten im Endstadium.
+ während Skeptiker von spontanen Rückbildungen sprachen bestätigten 3 unabhängige Studien eine Heilungsrate von 16.6% bei den nicht heilbaren aufgegebenen Patienten (S.185).

Warum steht dann auch Issels auf der Quacksalberseite neben fragwürdigen Organisationen?

Erfolge bei Krebs brachten auch elektromagnetische Therapien:
+ 1940 berichtet Arthur Yale über Erfolge mit Rifes Ray (Pac. Coast J. Homoeopathy 260-263).
+ Eine Frau, 58 verlor ihr Augenlicht, laut Diagnose ein Karzinom der Retina.
+ 1938 wurde 3x pro Woche mit Rifes Frequenzgerät behandelt.
+ Im Dezember kehrte das Sehvermögen zurück, im Januar war der Tumor verschwunden.

Oder dieser neuere Fall:
+ Dr. Ludwig berichtet Erfolg mit einem MORA-Gerät bei Metastasen eines Hodenkrebs.
+ Der Patient verweigerte die Chemotherapie.
+ 4 MORA-Sitzungen brachten die Metastasen zum Verschwinden.
+ Der Patient blieb jahrelang symptomfrei ("The healing of cancer" S.79).

Erstaunlicherweise werden erfolgreiche elektromagnetische Methoden so wie diese schlechtgeredet auf den Internetseiten der Quacksalberei. Das englische Wikipedia schreibt dazu, daß Quackwatch selbst als eine fragwürdige Organisation anzusehen ist, die offenbar alle alternativen Therapien angreift. hier

Es kann doch kein Zufall sein, wenn seit 1920 Forscher wie Abrams, Rife, Lakhovsky, Priore, Dotto etc. immer wieder über Erfolge bei Krebs mit elektromagnetischen Verfahren berichtet haben.
Warum wird dies schlechtgeredet und bekämpft statt in dieser Richtung selbst aktiv zu werden?

Liegt es daran, daß vorhandene Therapiegeräte genutzt werden sollen?
Greenberg schrieb dazu 1975, daß "wenn 10000 Radiologen vorhanden sind und millionenteure Geräte, dann wird eben Strahlentherapie verabreicht, auch wenn eine Studie nach der anderen sagt, daß das nichts bringt. Was sollen sie sonst tun? Sie tun das wozu sie ausgebildet sind."

Ist es möglich Krankheitserreger elektromagnetisch auszuschalten?
Ja, sagen viele Patente, die bei Geräten in der Lebensmittelindustrie verwirklicht sind, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Erfolgreich haltbar gemacht werden kann durch Deaktivierung von Erregern mit elektrischen Feldern, Lichtblitzen oder auch magnetischen Impulsen. Warum gibt es dann Zweifel, daß derartige Verfahren ggf. abgewandelt auch bei Krebs sinnvoll eingesetzt werden könnten, wenn sogar Patente eindeutig darauf hinweisen. Forscher wie Peyton Rous 1966 und Harald zur Hausen 2008 erhielten Nobelpreise für den Nachweis von krebsauslösenden Erregern. So sind die Fakten.

Bereits 1898 berichten Ärzte über die Wirkung von Hochspannungsentladungen auf Mikroorganismen (The Electrical Engineer 26,544 346-348).

Energiemedizin kann Krebs und andere degenerative Krankheiten erfolgreich heilen schreibt Barry Lynes. Die akzeptierten Krebsheilungsmethoden Chemo, OP und Bestrahlung können dies nicht, wie jahrzehntelange Statistiken klar zeigen ("The healing of cancer" S.84).

Warum werden die Methoden der Elektromedizin/Energiemedizin unterdrückt?
Worum geht es hier? Um Macht und Geld? Auf Kosten der tödlich Erkrankten?
Wo bleibt da die Ethik.

KREBS GEHEILT?
Normalerweise werden Krankheiten als geheilt bezeichnet, wenn der Patient wieder gesund ist.

Bei Krebs jedoch wird man als geheilt bezeichnet, wenn man 5 Jahre nach der Diagnose noch lebt, auch wenn die Erkrankung nach wie vor besteht und kurz darauf zum Tod führen kann. Eine schulmedizinische "Krebsheilung" bedeutet also nicht, daß Krebs geheilt wurde. Wer im 6. Jahr an Krebs stirbt wird nach 5 Jahren als geheilt bezeichnet, obwohl er definitiv nicht geheilt ist.

Zum Vergleich:
Wer nach 5 Jahren Aids noch lebt wird nicht als geheilt bezeichnet von Aids.
Wer nach 5 Jahren Diabetes noch Diabetes hat wird nicht als geheilt bezeichnet von Diabetes.
Sie können 5 Jahre herzkrank sein und niemand wird sie als geheilt bezeichnen, nur weil 5 Jahre um sind.

Warum daher so eine seltsame Definition von Heilung bei Krebs?
Diese Definition erlaubt es Fortschritte bei der Behandlung zu zeigen durch frühzeitige Erkennung.

In der Realität heißt es, daß durch eine frühere Krebsdiagnose die Wahrscheinlichkeit steigt nach 5 Jahren noch zu leben. Dies bedeutet jedoch nicht Heilung und es bedeutet nicht länger zu leben.

Dazu ein Beispiel:
Ein Patient stirbt mit 70 Jahren an Krebs. Die Diagnose erfolgt mit 67. Der Mann stirbt also nach weniger als 5 Jahren und wird nicht als geheilt bezeichnet.
Durch intensivere Diagnostik wird bei dem selben Patienten die Diagnose Krebs 3 Jahre früher ausgesprochen, also mit 64 Jahren. Nach 5 Jahren - mit 69 - wird er als geheilt bezeichnet, obwohl er nach wie vor an Krebs leidet und ein Jahr später mit 70 stirbt.

Es wird also von Fortschritt gesprochen, wo es für den Betroffenen keine Lebensverlängerung gibt und stattdessen nur ein paar Jahre früher die Diagnose Krebs nebst Behandlungen. Ist das Lebensqualität? Wer hat etwas davon? Der Patient etwa? Die Angehörigen? Oder ist es nur die Krebsindustrie?

Ralph Auers Frau starb nach 9 Jahren an ihrem frühzeitig erkannten Brustkrebs und wird, obwohl tot als geheilt bezeichnet und somit als Therapieerfolg verkauft. Betrug?

Man müsse nur früher erkennen, dann klappt das schon mit der Heilung wird den Patienten eingeredet. Die Realität sieht für Menschen wie Frau Auer leider anders aus. Die Krebsheilungsrate blieb fast unverändert seit 1930. Trotz Chemo hat sich die Sterblichkeit an Brustkrebs in den letzten 70 Jahren nicht verändert - so Barry Lynes ("The healing of cancer" S.168).

Zu wenig Geld?
Warum gab es bisher keinen Durchbruch bei der Krebsbehandlung?
Wurden erfolgreiche Ansätze übersehen oder liegt es an zuwenig Geld?
Barry Lynes schrieb dazu ("The healing of cancer" S.167):
- 1988 wird die amerikanische Krebsgesellschaft 300 Mio$ einnehmen.
- 1987 hat das Nationale Krebsinstitut 1.4 Mrd$ Steuergelder ausgegeben
- bis 1993 steigt der Betrag auf 3.1 Mrd$.
- Amerikaner geben 50-100 Mrd$ pro Jahr für Krebs-Forschung und -Therapie aus.
- Krebs ist zu einem großen Geschäft geworden in Amerika.

Mit wie wenig Geld kamen im Vergleich dazu Lakhovsky oder Rife zu erstaunlichen Heilungserfolgen bei Krebs durch elektromagnetische Ansätze? Warum kann nicht ein Teil des vielen Geldes zur Erforschung solcher Methoden eingesetzt werden?

Wie viel Geld wird nun für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ausgegeben - für eine seltene Krebsart mit noch sehr unklarem Kosten/Nutzenverhältnis? Wann wird es wirksame Impfungen gegen die häufig auftretenden Krebsarten geben? Wieviele teure Impfungen können von den Kassensystemen erstattet werden? Wer soll das bezahlen?

Macht es nicht Sinn ernsthafter über elektromagnetische Ansätze nachzudenken?
Ist es zielführend weiterhin auf die Schulmedizin und die Krebsgesellschaften zu vertrauen?
Wie groß ist das Interesse, das große Geschäft mit dem Krebs durch wirksame Ansätze zu beenden?

Wie präzise arbeiten Krebsforscher?
Oft werden neue Mittel an Tumorzell-Linien erprobt. Wenn es um ein Mittel gegen Brustkrebs geht wird eine Zell-Linie für Brustkrebs ausgewählt, bei Melanomen eine andere. Dabei ist klar, daß es keinen Sinn macht ein spezialisiertes Mittel gegen Brustkrebs bei Hautkrebs einzusetzen und umgekehrt. Umso wichtiger ist präzise zu wissen was man tut. Nicht immer scheint dies der Fall zu sein, wie das nachfolgene Beispiel zeigt (Scudellari: "A case of mistaken identity"):

 2000 liest der Doktorand James Rae eine Veröffentlichung über Krebs-Zell-Linien, darunter MDA-MB-435, das meistverwendete Modell für metastasierenden Brustkrebs. Dieses Modell lag eingebettet zwischen 2 Melanom-Zell-Linien und so dachte der Doktorand an einen Fehler (Nat Genet 24,3 227-335 3.2000).

 2002 untersuchen Wissenschaftler bei AstraZeneca diese Auffälligkeit und stellen fest, daß die 435 Zell-Linie nicht zu Brustkrebs passt und daher nicht zur Forschung bei Brustkrebs verwendet werden sollte.

 2002 ist Rae Professor an der Universität Michigan und möchte wissen wie viele 435-Zell-Linien eher nach Melanomen aussehen.

 2004 berichten Rae und Kollegen, daß alle 435-Zell-Linien einschließlich der Originalquelle im Anderson-Krebszentrum in Texas melanomtypische Gene zeigen (Clin Exp Metastasis 21,6 543-552). Die Anderson-Forscher wiegeln ab.

 2007 veröffentlichen Rae und Kollegen nach weiteren Analysen, daß der wahre Ursprung der 435-Zell-Linien die Melanom-Zell-Linie M14 ist. Der Fehler muss vor 1982 passiert sein (Breast Cancer Res Treat 104,1 13-19).

Die Anderson-Forscher sagen nun, sie dachten es sei Brustkrebs, aber es hat bestimmte Eigenschaften von Melanomen. Die Hersteller von Zell-Linien haben die Zell-Linie neu klassifiziert - als Melanom. Eine fehlerhafte Zuordnung sei nicht neu. 2007 fand eine kurze Analyse 18 von 100 Linien fehlerhaft. Mehr als 650 Studien stützten sich auf die fehlerhafte 435-Zell-Linie. 500 Veröffentlichungen sagen es sei Brustkrebs und 5 es sei ein Melanom. Was ist nun richtig?

Wie wissenschaftlich ist diese Art von Forschung, wenn derartige Fehler 20 Jahre lang unbemerkt bleiben, bis ein Doktorand darüber stolpert und nicht nachgibt? Was bedeutet dies für die Therapie der Patienten? Ist es auf einmal egal ob Brustkrebs oder Melanom - Chemo-Gift ist und bleibt Gift?

Krebsstatistiken weisen Mängel auf:
- Patienten, die während einer längeren Therapie mit Chemo- oder Strahlentherapie versterben werden nicht als Therapieversager gezählt, weil sie nicht die volle Therapie erhielten.
- In der Kontrollgruppe jedoch wird jeder Tote gezählt.
- Tumorverkleinerung wird als Erfolg verbucht, egal wie lange der Patient lebt.
- wenn das Überleben gemessen wird dann nur für die Krebserkrankung, es wird normalerweise nicht erfasst wie viele Patienten an der Behandlung sterben.
- der Trend geht dahin Krebsvorstufen früh zu erkennen und als Krebs zu behandeln. Dadurch wird die Anzahl der Krebskranken erhöht, die Überlebenszeiten nach Diagnose rechnerisch erhöht, die Sterberaten reduziert und so erscheint die Behandlung erfolgreicher als sie in Realität ist.
- die Sterberate von Nicht-Krebspatienten kurz nach Behandlung war 3x so hoch als erwartet. 2 Jahre später fiel sie auf die Hälfte des normalen Werts. Meist war als Todesursache Herz- oder Atemversagen eingetragen. In Wirklichkeit starben sie aufgrund ihrer Krebsbehandlung, halfen so jedoch die Krebsstatistik zu verbessern, weil sie nicht als Krebstodesfall registriert wurden.
- Ductal Karzinom in situ - ein häufiger meist harmloser nichtinvasiver Brusttumor wird oft durch Mammographie gefunden, oft samt Brust wegoperiert und so die Krebsstatistik stark verbessert.
Aus den genannten Gründen sind ehrlichere Statistiken erforderlich.
hier

Was tun?
Jeder, der die Diagnose "Krebs" mitgeteilt bekommt ist erst mal geschockt. Von Seiten der Behandler wird er unter Druck gesetzt möglichst rasch eine Behandlung - oft bestehend aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie zu beginnen.

Wer kann sich dem entziehen?
Wer ist so gut informiert, daß er brauchbare Alternativen kennt?
Wer hat den Mut auf Alternativen zu vertrauen statt 'konventionelle' Verfahren zu nutzen?
Wer kann es sich finanziell leisten Alternativen selbst zu bezahlen statt sich konventionelle Verfahren von der Krankenkasse erstatten zu lassen?

Denken Sie über diese Fragen einmal nach.

Wenn die offiziellen Stellen offenbar weder in der Lage noch willens sind das Problem Krebs ernsthaft zu lösen - vielleicht sollten sich ein paar Privatleute zusammentun. Rife, Kelley, Gerson und Issels fanden jedenfalls jeder für sich in wenigen Jahren ohne milliardenschwere Unterstützung brauchbarere Methoden bei Krebs als die konventionelle Krebsforschung in 100 Jahren. Dies gilt es zu beachten und daraus Lehren zu ziehen für die nahe Zukunft.

Mehr zum Thema Alternativen bei Krebs können Sie hier nachlesen:

Ein ganzheitlicher Ansatz, um den Krebs zu besiegen

HOME    GESUNDHEIT